Sonntag, Juli 29, 2007

EGC 2007 ist vorbei


Nach 2 Wochen voller Go-Turniere und Events ist er vorbei, der Europrean Go Congress '07. Die Abräumer beim Main Tournament waren die Koreaner Hong Seok Ui, Park Jong Wook und Cho Seok-Bin. Der bestplatzierte Europäer war kein anderer als Ilya Shikshin. Insgesamt nahmen 573 Spieler am Hauptturnier teil. Darunter 3 Schweizer. Sébastien Koch (85. Platz), Thomas Frech (187. Platz), Lorenz Trippel (206. Platz) und Gerhard Pichler (374. Platz) vertraten die Schweiz bei dem denkwürdigen Event.



Weitere Turnierresultate findet ihr auf der offiziellen Homepage, Bilder gibt es hier. Der nächste europäische Go-Kongress findet 2008 in Schweden statt. Wir hoffen in der nächsten Ausgabe der Suji (welche bereits nächsten Monat erscheint) über das Event ausführlich berichten zu können!


Während der EGC seine Pforten schliesst, begann am Samstag in Lancaster (PA) der American Go Congress. Wie schon bei seinem europäischen Pendant, werden auch hier die wichtigsten Partien live übertragen (allerdings nicht auf IGS, sondern KGS).

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Sonntag, Februar 04, 2007

Go Turnier zu Wasser!


Einige von euch dürfen schon von den sogenannten Geekcruises gehört haben, die auf ihren Schiffsfahrten diverse Events wie Schachturniere, oder XML-Parties steigen lassen. Offenbar ist nun die Nachfrage geworden um ein Go-Turnier auf einem Schiff zu veranstalten. Zwar wird das Ganze nicht von der oben erwähnten Firma, sondern von der Russian Go Federation veranstaltet, aber es sollte dennoch recht erquicklich sein daran teilzunehmen :) .

Die Veranstaltung findet vom 26. bis zum 30. Juni diesen Jahres statt. Auf dem Schiff stattfinden werden der European Pair Go Championship, sowie der Cup of Russia (Oben ist übrigens der Turnierraum abgebildet). Zu den namhafteren Passagieren gehören bisher Harumi Takechi, Chun Poong Jho, Vladimir Holzman, Valery Solovyov, Alexander Dinershtein, Alexey Lazarev, Victor Bogdanov, Lee Hyuk und Oleg Gavrilov. Mehr Details zur Reise findet ihr auf der offiziellen Homepage.

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Dienstag, Januar 30, 2007

HIGC - Ein neues Turnier


Mit dem Hebsacker Internet Go Cup findet demnächst das erste Online-Turnier statt, dass von einem Go-Shop ins leben gerufen wurde. Ein Auszug aus der offiziellen Seite des Turniers:

Der Hebsacker Internet Go Cup (HIGC) ist offen für alle Go-Spielerinnen und -Spieler. Insbesondere sind die Mitglieder eines der Landesverbände des Deutschen Go-Bundes zur Teilnahme eingeladen.

Wir freuen uns außerordentlich, dass wir Yoon Young-Sun 5p als Chief Referee für dieses Turnier gewinnen konnten.

Der HIGC wird in zwei Phasen stattfinden:

Phase 1 läuft ab März bis vor die Sommerferien. Die Spieler werden zunächst ihrem Rand nach gereiht und dann "von oben aus" in Gruppen à 16 Spieler eingeteilt. Jede dieser Gruppen spielt im Doppel-K.O.-System in Partien mit voller Vorgabe einen Gruppensieger aus.

In Phase 2 starten dann die Gruppensieger (abhängig von der Gesamtzahl der Teilnehmer evtl. auch die Gruppenzweiten) nach den Sommerferien ein weiteres Doppel-K.O.-Turnier, in dem letztendlich der Turniersieger ermittelt wird. Die Partien in dieser Phase werden mit um einen Stein verminderter Vorgabe ausgetragen.

Vor dem Beginn der Phase 2 wird die Angemessenheit der Spielstärken durch Yoon Yong-sun 5p überprüft und es werden von ihr ggf. Anpassungen vorgenommen. Diese Entscheidungen sind nicht anfechtbar.

Der Hebsacker Verlag wird alle Gruppensieger in Phase 1 und die ersten drei Plätze in Phase 2 mit Preisen bedenken.

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Samstag, Januar 20, 2007

Ein Tag im Leben eines Baduk-Studenten



Da ich diesen und nächsten Monat vorranging Zeit mit dem Studium für die Semesterprüfungen verbringe und verbringen werde, ist es mir so gut wie unmöglich diesen Monat einen Videocast auf die Beine zu stellen. Als kleine Kompensation gibt es aber das oben angehängte Movie.

Bei dem Streifen handelt es sich um eine Reportage von KBS über die ausländischen Studendten des Baduk-Departments der Myongji University. Einer der Studenten ist Jens Henker, der schon seit gut 10 Monaten Korea unsicher macht (er war es übrigens auch der das Movie raufgeladen und mir die Veröffentlichung auf diesem Blog erlaubt hat, danke nochmals). Ein Dankeschön geht auch an Lorenz Trippel der das Movie in den Post integriert hat weil ein n00b der nicht genannt werden will es nicht zustande gebracht hat :)

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Donnerstag, Januar 18, 2007

let's talk about tengen

Als Tengen wird bei Go der Punkt im Zentrum (10-10) bezeichnet. Üblicherweise beginnt man das Spiel in einer der vier Ecken, da es dort einfacher ist Gebiet zu machen. Allerdings gibt es auch Leute (Sowohl Amateure als auch Profis), die ihren ersten Zug auf Tengen spielen. Anders als bei den Eckpunkten bringt dieser Zug keine territorialen Vorteile. Er liegt einfach da. Warum also sollte ein vernünftig denkender Go-Spieler so etwas spielen?


Viele Beginner kennen das Tengen-Opening vermutlich durch die Qualifiers für den Hokuto-Cup bei Hikaru no Go, wo Yashiro gegen Honda ein First-Hand-Tengen und Hikaru gegen Yashiro ein Second-Hand-Tengen gespielt hat. Natürlich gibt es auch Spieler aus Fleisch und Blut die so spielen. Die berühmtesten zwei dürften wohl bekanntermassen Kitani Minoru und Go Seigen sein, die auch das Shin-Fuseki entworfen und bekannt gemacht haben. Die Frage die viele brennend interessiert ist: Wie nutze Tengen richtig? In Hikaru no Go beschreibt einer der Protagonisten ihn wie folgt:

It's not like tengen on the first hand is never played in pro-games, but it really becomes a complicated game. Normally you play in one of the four corners because it's easier to make territory there, but the middle of the board has no territory. [...] If you can get this stone to work for you, you'll win. If it becomes useless you'll lose.

The opponent plays to stop this stone from working. The Idea is simple but it's hard to play.

Tengen unterbricht grundsätzlich viele Ladders die während einem Fuseki / Joseki entstehen können und kann flexibel eingesetzt werden um gegnerische Drachen unter Druck zu setzen oder eigenen Drachen einen Fluchtweg zu ermöglichen. Der Punkt wird deshalb auch in so gut wie allen Mirror-Go-Games gespielt. Ein normales Spiel wird durch das die Eröffnung auf dem 10-10 Punkt oft sehr kompliziert. Man muss es schaffen den " territorialen Nachteil" den man durch das Spielen des Punktes auf sich genommen hat durch Invasionen, Reduktionen und allgemein oftmals agressives Vorgehen wieder wett zu machen. Go Seigen begann im Sommer 1933 Tengen als wenig gebietsbringenden dafür einflussreichen Zug in Kombination mit 2 San-San Punkten zu spielen. In dem nachfolgenden Beispiel spielte aber nicht Go Seigen, sondern sein Gegner dieses Fuseki. Go Seigens Antwort illustriert den Umgang mit Tengen sehr gut (Bild: Go Seigen 5p (S) vs. Kosugi Tei 4p, 1933).


Im Grunde genommen schafft Go durch seine Einwürfe zwischen den schwarzen Steinen and der Seite und Tengen schwache Gruppen für beide Seiten. Die Partie gewann übrigens Go Seigen (durch Aufgabe). In einem Spiel das nur wenige Monate nach diesem stattfand, hatte Go Seigen die Gelegenheit gegen Honinbo Shusai zu spielen. Angeblich fragte er sogar nach ob es überhaupt erlaubt sei in einem so wichtigen Spiel überhaupt sein Shin-Fuseki zu spielen. Es war erlaubt. Das Spiel entwickelte sich zu einem Moyo-Game bei dem Go aber leider den Kürzeren zog. Honinbo Shusai gewann mit 2 Punkten (Bild: Honinbo Shusai 9p (W) vs. Go Seigen 5p, 1933)


Wer Tengen gerne in bei Amateurspielen in Aktion sehen will, sollte sich auf keinen Fall die Partien von Robert Jasiek (aka. KGS "sum") entgehen lassen. Sein Opening auf 9-7 ist immer wieder spektakulär anzusehen.

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Samstag, Januar 13, 2007

Schwierig!






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Man kennt das ja, man ist mit einer L&D-Situation in einem Spiel konfrontiert und es will einem partout kein Weg einfallen wie man seinen Gegner töten bzw. man selbst leben kann. In diesem Spiel hatte Schwarz dieses Problem. Nach Move 61 hat Weiss eine solide Form. Nach einigem Hin und Her habe ich beschlossen, dass das Attachment auf 61 (siehe Kifu) die wohl profitabelste Lösung für Schwarz ist, obwohl der Move nicht tötet. Das alternative Attachment (siehe Bild) funktioniert offensichtlich auch nicht. Gibt es also einen Move der Weiss tötet? Falls ihr eine Lösung seht, postet sie in den Comments :)

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Freitag, Januar 12, 2007

Go bald auf der Xbox 360?


Gemäss Eurogamer hat Microsoft vor innerhalb der nächsten 3-6 Monate eine 3D-Version von Go auf der Xbox 360 zu veröffentlichen. Im Artikel wird erwähnt, dass das Spiel die Möglichkeit bieten wird Online via Xbox 360-Netzwerk gegen andere Spieler aus der ganzen Welt zu zocken. Angeblich soll auch ein Bot geplant sein, der aber aufgrund der recht kurzen Entwicklungszeit nicht stärker als GNU go sein kann.

Bei der ganzen Sache handelt es sich allerdings noch um ein Gerücht, das von offizieller Seite (noch) nicht bestätigt wurde.

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Donnerstag, Januar 11, 2007

Was ist ein Oza?


Nachdem Lee Sedol vor kurzem den World Oza Titel gewonnen hat, gibt es sicherlich ein paar Leute die gerne mehr über diesen Titel erfahren wollen. Ich ein bisschen im Internet rumgestöbert und folgende Details zusammengetragen.

Das Wort Oza bedeutet übersetzt soviel wie Trohn und der Titel gehört mit Kisei, Meijin, Judan, Honinbo, Gosei und Tengen zu den "Big Titles". Das Preisgeld für den Titel Oza beträgt 13'500'00 Yen (umgerechnet etwa 138'400 CHF) An diesem Turnier teilnehmen, dürfen nur Profis der Nihon Ki-In sowie der Kansai Ki-In teilnehmen. Derzeit hält den Titel Yamashita Keigo. Der Halter des Titles wird spielt jedes Jahr gegen einen Herausforderer der in einem Qualifikations-Turnier via Knock-Out-Verfahren ermittelt wird. Da der Titel Oza einen so hohen Status geniesst, werden Herausforderer promt auf den Titel 7 dan pro angehoben, sollte man dem Titelhalter den Titel abluchsen können sogar auf 8 dan pro. Ein 2-maliges Verteidigen des Titels in Folge wird mit einer Promotion zu 9 dan pro belohnt.


Vom Oza zu unterscheiden ist der World Oza (auch als Toyota Denso-Cup bezeichnet). Dabei handelt es sich um ein Event, dass alle zwei Jahre stattfindet und wo auch Amateure teilnehmen dürfen. Die besten 32 Spieler treten am Ende in einem Knock-Out-Turnier gegeneinander an. Das Preisgeld beträgt hier satte 30'000'000 Yen (also rund 307'400 CHF) sowie ein Luxusauto. Das Turnier existiert erst seit 6 Jahren, es fand also erst 3 mal statt. Die bisherigen Titelhalter waren Lee Changho und der amtierende World Oza Lee Sedol, der sich den Titel vor 2 Jahren erkämpft und ihnen dieses Jahr verteidigt hat.

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Dienstag, Januar 09, 2007

Berner Turnier & Jugendturnier '07


Nachdem durch die Template-Veränderung auch der Turnierkalender verschwunden ist, gibt's Turnierankündigungen ab sofort wieder als separate Blogs. Am 3. & 4. Februar wird in 5 Runden nach dem Macmahon-System gespielt. Die Turniergebühr beträgt 20.- CHF, eine Übernachtung in der Jugendherberge inkl. Frühstück 35.- CHF und ein Nacht- bzw. Mittagessen 11.- CHF. Für alle die unter 18 Jahre alt sind übernimmt die ING Foundation bzw. der Schweizer Go Bund die Hälfte der anfallenden Kosten.

Das Turnier findet in der Jugi an der Weiherstrasse 4 statt (Situationsplan). Beim letztjährigen Turnier nahmen 56 Spieler aus aus 5 Ländern teil. Der Sieger war Wang Fei aus Genf. Für den diesjährigen Event haben sich bis jetzt (8.1.07) 14 Spieler angemeldet. Die komplette Teilnehmerliste findet ihr hier.

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Lee Sedol ist Oza!


Die 3rd World Oza Finals sind vorbei und Lee Sedol hat gewonnen! Cho U, konnte "nur" einen Sieg mit 0.5 Punkten in der zweiten Runde verzeichnen. Die erste und die dritte Partie verlor er durch Aufgabe. Mindestens ebenso interessant war Cho U's Partie gegen Lee Changho im Semi-Finale. Die Finalspiele wurden live auf IGS Pandanet übertragen.

Eine komplette Übersicht mit den Knock-Out-Partien sowie den dazugehörigen Kifu, findet ihr auf Gobase. Nice to know: Mit Alexandre Dinerchtein und Fernando Aquilar, waren auch 2 "Westler" am Turnier, jedoch schieden beide Spieler bereits in der ersten Vorrunde aus.

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Donnerstag, Januar 04, 2007

Der Bill Gates der Go-Szene


Pros haben es schwer. Sofern sie nicht zur Crème de la Crème der Spieler gehören, ist es schwierig sich in finanzieller Hinsicht ein schönes Leben zu machen. Es geht aber auch anders. Gobase.org hat vor kurzem einen Artikel zu den 3 bestverdienden Koreanischen Baduk-Profis veröffentlicht. Wer zu den Spitzenverdienern gehört, seht ihr in der unten aufgeführten Liste.
  1. Lee Changho: 4-facher Titelhalter (Sipdan, Kuksu, Electonic land, Wangwi). Seine Einnahmen (nur aus Turnieren) betrugen im letzten Jahr 364'227'920 Won (umgerechnet 287'868 €).
  2. Park Jungsang: Fujitsu und Osram Korea Title 2006. Seine gewonnen Preisgelder machen satte 261'860'000 Won (umgerechnet 206'961 €) seines "Jahresgehalts" aus.
  3. Lee Sedol: 4-facher Titelhalter (GS Caltex, Baduk wang, 9ps tournaments, Price-information cup). Er rundet die Liste mit seinen Turniergeldern von 261'033'330 Won ( umgerechnet 206'308 €) ab.

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Montag, Januar 01, 2007

Like blind men duelling with chainsaws










Im Eifer des Gefechts passieren oftmals dumme Fehler (sogenannte Blunder). Meistens hat ein solches Missgeschick verheerende Folgen, nicht selten sogar eine mehr oder weniger direkte Niederlage der Partie (auch bei Profis). Kleinere Blunder sind zwar nicht ganz schlimm, aber auch sie können den Spielaufbau nachhaltig negativ beinflussen.

In meiner Partie gegen Dreamrace gab es sogar 2 dieser Gehirnaussetzer zu bewundern. Einmal bei Move 203, wo meine Wenigkeit sich das leben mit einem unschönen Zug unnötig Schwer macht und anschliessend Move 214 der einen Blackout wie ein Feuerwerk erscheinen lässt. In diesem Sinne:
Remember, a bad move is worse than passing!

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Sonntag, Dezember 31, 2006

Teste dein Wissen!



In der aktuellen Ausgabe der GOAMA hat Alexandre Dinerchtein eine Art Go-Quiz veröffentlicht anhand dessen man seine ungefähre Spielstärke (gemäss EGF) berechnen kann.

Das Quiz hat 20 Fragen mit jeweils 5 Antwortmöglichkeiten von denen jede einer gewissen Punktzahl entspricht. Die Summe dieser Punkte ergibt dann euer Gesamtresultat / euren Rang. In der nächsten Goama will man sogar eine Top 10 Liste mit den zehn besten Resultaten veröffentlichen :) . Wenn ihr Lust habt, könnt ihr euer Resultat gerne in den Comments eintragen.

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Sonntag, Dezember 24, 2006

Ragnarök no Go

MMORPG's gehören mitlerweile mit zum Beliebtesten was die Online-Gaming-Community zu bieten hat. In Spielen wie World of Warcraft, Final Fantasy XI oder Gothic wird dem trüben Alltagsleben ein Riegel vorgeschoben und stattdessen fiese Obermotze bekämpft. Natürlich darf bei sowas Go nicht fehlen, dass müssen sich auch die Entwickler von Ragnarök Online und Second Life gedacht haben (Mehr Pics in Senseis Library). Seht selbst :)





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Samstag, Dezember 23, 2006

Neues Design



In wenigen Tagen feiern wir Silvester und damit den Übergang ins Jahr 2007. Und was macht man normalerweise vor solchen Anlässen? Genau, man sucht sich gute Vorsätze die man anschliessend nicht erfüllt :) . Mein guter Vorsatz ist/war diesen Blog ein wenig umzustylen. Tatkräftige Unterstützung erhalte ich dabei von Lorenz Trippel und dem neuesten Mitglied vom "Let's Go - Blog" Josef Renner.

In diesem Zusammenhang möchte ich noch erwähnen, dass wir immer noch Leute suchen, die bereit wären beim Videocast mitzuhelfen (in Form von Anregungen / Ideen) oder gerne eigene Beiträge machen wollen.

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Montag, Dezember 18, 2006

It's going down










Einem Höhenflug folgt immer/oft eine Bruchlandung. Da bilde sogar ich keine Ausnahme :). Nachdem in den letzt paar Monaten in Go-technischer Hinsicht alles gut gelaufen ist, hat sich jetzt eine Art Rezession eingestellt. Nicht zuletzt weil ich in letzter Zeit nur wenig Zeit fürs Go-Spielen bzw. Go-Studium aufwenden konnte.

Besonders deutlich wurde das in meinen letzten beiden Spielen gegen Armel-David Wolff. Das erste Spiel mit 3 HC (SGF) endete in einem wahren Massaker, bei dem ich einen Rückstand von knapp 25 Punkten zu beklagen hatte, letztendlich aber doch auf Zeit verlor. Auch die anschliessende Partie (siehe oben) brachte mir mit 4 HC eine 1,5-Punkte-Niederlage ein. Entweder ist Armel sehr gut, oder ich sehr schlecht geworden... vielleicht auch beides :). Irgendwann schlage ich ihn noch ;)

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Mittwoch, Dezember 13, 2006

Der Go Gameboy


Heutzutage wo alle nur noch mit PSP's und Nintendo DS rumlaufen, dürfte Retro-Fanatikern dieses Sammlerstück gefallen. Das Nemesis Igo Dojo ist eine Art Handheld mit dem Go spielen kann (entwickelt wurde er soweit ich weiss in den 80-ern). Über die Spielstärke oder die genauen Funktionen ist mir nichts bekannt. Falls ihr gerne mehr über das Teil erfahren wollt, solltet ihr bei E-Bay am besten mitbieten und den Kasten ersteigern. Die Auktion läuft noch knapp 4 Tage lang (Stand: 13. Dezember '06). Also zugreifen :)

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Dienstag, Dezember 12, 2006

SGF Applet & kurze Partien

Kifu's ständig nur als Bilder zu zeigen wird mit der Zeit ziemlich öde. Darum habe ich mir gedacht, könnte man doch mal ein Applet einfügen. Bei dem Spiel handelt es sich um das 2.-kürzeste dokumentierte Go Spiel, die Spieler waren Ono Nobuyuki (Schwarz) und Kudo Norio.

Das kürzeste Spiel fand zwischen Kang Hun und Kim Seung-Chun statt. Kang war krank, dachte aber er könne trotzdem spielen. Nach 2 gespielten Zügen überlegte er es sich anders und gab auf.






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Freitag, Dezember 08, 2006

Go-Artikel im Tagesanzeiger



Das Go Schach um Welten voraus ist, dürfte zumindest Go-Spielern bereits bekannt sein :) . Im Tagesanzeiger ist nun passend zu diesem Thema ein Artikel aufgetaucht. (Danke an Philip Gressly, der den Artikel (inkl. Scan) im SwissGo-Forum gepostet hat)

Zum Artikel
"Deep Fritz gnadenlos" vom 6. Dez. (S. 41)

Wladimir Kramnik tut mir Leid

Es kam wie es kommen musste. Die Maschinen schlagen die Weltmeister schon bald um Längen. Alle anderthalb Jahre verdoppelt sich allein die Computerleistung. Und nun sind es ausgerechnet die besten Denker unserer Spezies, die wie die Verlierer dastehen müssen.

Zeit, sich nach Alternativen umzusehen. Das Schachspiel hat seine modernen Regeln etwa im 15. Jahrhundert erhalten. Dennoch es ist eher kompliziert als komplex. Das um Jahrtausende ältere Gospiel hat seine ursprünglichen Regeln kaum verändert. Nichtsdestoweniger begeistert das asiatische Spiel in vielerlei Hinsicht. Trotz seiner einfachen drei Regeln (1. abwechselndes Ziehen; 2. freiheitenlose Ketten des Gegners als Gefangene Steine entfernen; 3. keine Positionswiederholungen) kann ein Profispieler noch von keinem Programm geschlagen werden. Das liegt nicht etwa daran, dass es keine starken Goprogramme gäbe. Go wird an Universitäten oft verwendet, um Konzepte der Spieltheoretiker auszuprobieren. Nein, es liegt einfach an der Komplexität des Spiels. Jeder andere Mathematiker wird mir bestätigen, dass "brute-force" Algorithmen beim Go nicht zum Ziel führen werden. Anders als bei der "königlichen Disziplin" sind wir Menschen beruhigenderweise im "göttlichen Spiel" den Mikrochips noch um Nasenlängen voraus. Beim Gospiel werden nachweislich beide Hirnhälften zugleich aktiviert.

Go begeistert aber dank seinen einfachen Regeln auch Groß und Klein. Wegen seinem Handicap-System haben Anfänger gegen Profis eine reale Chance auf eine ausgeglichene und für beide Seiten spannende Partie.

Abschließend noch eine Aussage zum Denksport, die ausgerechnet von einem der besten Schachspieler stammt. Emanuel Lasker (1868-1941), jahrelanger Schachweltmeister: "Wenn es im Universum noch irgendwo intelligente Lebewesen gibt, dann kennen sie vielleicht Schach, höchstwahrscheinlich jedoch Go".

Oder leicht provozierend (diesmal von einem unbekannten, nämlich von mir): "Es wird Zeit, die Schachspalte mit einem Go-Artikel zu ergänzen!"

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Donnerstag, Dezember 07, 2006

Erster SwissGo Videocast!!!!








Ich hab euch doch gesagt, dass etwas Historisches auf euch zukommt.

Nach langem hin und her ist er nun endlich online.
Der erste SwissGo Videocast! Das gute Stück dauert an die 17 Minuten und beinhaltet 3 Themen. Da es sich um ein Erstlingswerk handelt, hat es noch einige Makel, die wir aber schon in der nächsten Episode eliminieren werden.

Vielen Dank an Josef Renner und Lorenz Trippel, die mir mit Rat und Tat zur Seite gestanden haben. Falls das Flash-Movie oben euren Ansprüchen nicht genügt, könnt ihr den Videocast auch im WMV-Format downloaden (70 MB). Wir sind gespannt auf eure Feedbacks und Anregungen :)

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