Dienstag, Juni 05, 2007

Go Artikel in den Schaffhauser Nachrichten!


Ein echtes Go-Event soll nicht nur den Teilnehmern Spass machen, sondern auch medienwirksam sein! Das müssen sich auch die Turnierorganisatoren Milan Kolarski und Phillip Urlich bei der Schweizer Meisterschaft gedacht haben.

Ein Journalist der Schaffhauser Nachrichten war während der Meisterschaft zugegen und knipste massenhaft Bilder und interviewte einige der Spieler. Das fertige Resultat daraus seht ihr oben abgebildet als 3.5 MB (!) grosses File. Die Auflösung ist mir nicht so toll gelungen, aber ich denke mit etwas Einsatz sollte es schon lesbar sein ^^ (sorry). Am besten funktionierts wenn ihr das Bild einfach auf dem Rechner speichert und ein wenig herumzoomt.

André hat in den Comments noch den Link zur Online-Version des Texts gepostet, merci an dieser Stelle :)
Das japanische Go-Spiel ist komplex
Am Wochenende fand im «Alten Schützenhaus» in Schaffhausen die 31. Schweizer Go-Meisterschaft statt.

VON Alfred Wüger

Schaffhausen Wer je ein Kreuzworträtsel löste, kennt die Frage nach dem japanischen Brettspiel, deren Antwort nur zwei Buchstaben hat: Go. Milan Kolarski, Präsident des im Januar 2007 gegründeten Go-Clubs Schaffhausen, ist sichtlich stolz, die 31. Schweizer Meis-terschaft in Schaffhausen durchführen zu dürfen. Wie viele Go-Spielende kommt er vom Schach her, war 1990 sogar Schaffhauser Juniorenmeister und sagt: «Schach ist kompliziert, Go ist komplex. Man hat die Regeln in zehn Minuten begriffen und muss das ganze Leben weiterlernen.» In der Schweiz gibt es rund 300 Spielende, fast alles Männer, keiner von ihnen ein Profi, dafür reicht die Spielstärke nicht aus. Go ist ein elegantes Spiel, die «schöne Form» ist wichtig, die Eleganz. So legt man die Steine mit Mittel- und Zeigefinger, als packte man Speisehäppchen mit Stäbchen, und benutzt nicht etwa den etwas ungeschlachten Daumen ... «Viele Züge sind logisch zwingend», sagt Armel-David Wolff. Er wurde Turniersieger, aber, weil Franzose, nicht Schweizer Meister. Eine Go-Partie ist dann zu Ende, wenn eine Art salomonischer Einsicht das Aufhören nahe legt. Josef Renner, der neue Meister, sagt: «Es war ein Chrampf, aber jetzt bin ich total happy.» Wer spielt Go? «Es ist ein Spiel für Alt und Jung, für alle Berufsschichten, viele sind Studenten», sagt Milan Kolarski, gelernter Koch. Philipp Urlich, Vizepräsident des Go-Clubs Schaffhausen, ist Web-Designer, Eva Roos aus Neuchâtel Sprachwissenschaftlerin. Was fasziniert sie am Go? «Das Erkennen von Mustern, Formen und Strukturen.» Angesprochen auf die wenigen Frauen sagt sie, Go sei eben eine Männerdomäne, «das ist wie beim Schach». Wer sich vom japanischen Brettspiel nun angezogen fühlt und selber mittun möchte, kann sich an jedem Dienstag ab 18 Uhr in der Kammgarnbeiz einfinden. Weitere Auskünfte auf www.goclubsh.ch.

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1 Kommentare:

Am/um 9:29 vorm. , Anonymous André meinte...

Auf der Website der Schaffhauser Nachrichten kann man den Text des Artikels auch lesen. Sollte etwas einfacher sein als auf dem Foto ;-)

 

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